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Smart Home mit Home Assistant in einem Docker Container auf einem Raspberry Pi 3 – YAML Dateien

Gucken wir mal nach, was auf unserem Raspberry Pi für Dokumente angelegt worden sind. Dazu verbinden wir uns über SSH mit dem Raspberry und navigieren in das von uns beim Docker Container Start angegebene Verzeichnis cd Docker/home-assistant/demo (bzw euer Pfad). Nun führen wir den Befehl ls -lah aus. Nach einer neuen Installation von Home Assistant sollte ihr nun etwa das selbe sehen wie auf diesem Screenshot:

Gehen wir die Dateien einmal gemeinsam durch:

(Dateien könnt ihr z.B. über das Terminal öffnen in dem ihr vim nutzt oder ihr schiebt die Dateien mit scp hin und her, Link zu vim, Link zu scp)

automations.yaml

Die Datei ist erstmal leer. Sie ist für eure Automatisierungen gedacht. Zum Beispiel sowas wie: Wenn der Zug  Verspätung hat, dann schicke mir eine Nachricht. Man kann also etwas machen, wenn ein bestimmtes Event eintritt.

configuration.yaml

Diese Datei ist die wichtigste Datei von allen. In ihr werden alle anderen Dateien eingebunden, ihr könnt eure Zeitzone und euren Wohnort festlegen. Wenn ihr die Datei öffnet, dann ist in ihr eigentlich alles sehr gut erklärt.

customize.yaml

Die Datei ist erstmal leer. Ich selber benutze sie nicht, aber ich glaube, dass sie dafür gedacht ist um seine Configuration.yaml weiter aufzuteilen und zu bearbeiten.

entity_registry.yaml

Ab der Home Assistant Version 0.63 wird diese Datei erstellt. Hier werden alle gefundenen Geräte eingetragen und bekommen eine eindeutige ID. Seit dieser Version kann man in der Home – Assistant Oberfläche die Namen der verschiedenen Geräte direkt in der Oberfläche ändern. Die neuen Namen werden über diese Datei der zugehörigen ID zugeordnet.

groups.yaml

Diese Datei ist erstmal leer. Sie kann dafür genutzt werden um Gruppen zu verwalten, man kann zum Beispiel eine Gruppe mit allen Lampen erstellen und bekommt dann in der Oberfläche eine entsprechende Kachel. Bei mir sieht das zum Beispiel so aus:

scripts.yaml

Diese Datei ist erstmal leer. Scripts sind ähnlich wie Automations mit dem Unterschied, dass Scripts per Hand an und aus geschaltet werden. Z.B: Wenn aktiv, dann schalte das Licht im Flur an und nach 30 Sekunden schalte auch das Licht in der Küche an.

secrets.yaml

Diese Datei ist nicht leer, hat aber auch nur Demo Inhalt. Sie ist dafür gedacht Passwörter und sensible Daten in ihr Abzuspeichern. Diese werden dann in den anderen YAML Dateien nur referenziert. Z.B: !secret router_username setzt bei mir den Username für den Router.

Ihr wisst nun, wie ihr euren Raspberry Pi zusammmen baut und installiert, wie ihr ssh und Docker installiert und wie ihr Home Assistant in einem Docker Container startet. Außerdem habt ihr nun eine Übersicht über die Grundlegenden Konfigurationsdateien die Home Assistant mit sich bringt.
Ich werde zukünftig einige Artikel veröffentlichen, in denen ich einige Beispiele für Konfigurationen veröffentlichen werde. Wenn ihr irgendwelche Fragen habt, dann schreibt einfach einen Kommentar und ich versuche sie euch zu beantworten.

Ihr findet die neusten News und Updates zu Home Assistant auf der Projekt-Website: https://home-assistant.io/ . Hier findet ihr auch einige Beispiele und die Dokumentationen einzelner Komponenten.

Übersicht

Teil 1: Raspberry Pi 3 installieren 
Teil 2: SSH & Docker einrichten
Teil 3: Home Assistant installieren
Teil 4: Home Assistant’s Konfigurationsdateien

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Smart Home mit Home Assistant in einem Docker Container auf einem Raspberry Pi 3 – Home Assistant

Die Installation von Home Assistant in einem Docker Container ist nun sehr einfach. Grundsätzlich benötigen wir hierfür nur zwei Konsolenbefehle, danach sollte das System bei euch bereits laufen.

Wir starten wieder in unserem Terminal und verbinden uns, genau wie im letzten Artikel, über SSH mit dem Raspberry, oder ihr öffnet einfach ein Terminalfenster auf dem Raspberry Pi selber.

Jede Home Assistant Version wird auch als Docker Image zur Verfügung gestellt. Eine Übersicht über alle vorhandenen Images findet ihr hier: https://hub.docker.com/r/homeassistant/raspberrypi3-homeassistant/tags/

Um ein solches Images nun herunter zu laden und lokal in einem Docker Container zu starten könnt ihr folgenden Befehl benutzen:

docker run -d --name="home-assistant" -v /home/pi/Docker/home-assistant/configuration:/config -v /etc/localtime:/etc/localtime:ro --net=host homeassistant/raspberrypi3-homeassistant

Diesen Befehl muss ich glaub ich ein bisschen erklären, daher werden wir ihn uns Stück für Stück genauer ansehen.

docker run -d --name="home-assistant"

Mit docker run startet man einen Container mit einem definierten Image. In unserem Fall homeassistant/raspberrypi3-homeassistant. Der Parameter -d sorgt dafür, dass der Container im Hintergrund startet und mit --name="home-assistant" legt ihr den Namen des Containers fest.

-v /home/pi/Docker/home-assistant/configuration:/config

Mit dem Parameter -v könnt ihr ein Volume in den Docker Container mounten.
Einfach gesagt: Ihr könnt einen Ordner der auf eurem Raspberry Pi liegt in dem Docker Container zur Verfügung stellen. In diesem Fall stellen wir den Ordner „configuration“ (und dessen Inhalt), den man unter dem Pfad /home/pi/Docker/home-assistant/configuration erreicht, in dem Docker Container unter /config zur Verfügung.

Wir werden später unsere Konfigurationsdateien unter diesem Pfad auf dem Raspberry ablegen, damit Home Assistant darauf zu greifen und diese dann nutzen kann.

-v /etc/localtime:/etc/localtime:ro

Dieser Befehl setzt die Zeitzone des Containers auf die gleiche Zeitzone des Hosts. Es werden also alle Zeiteinstellungen eures Raspberrys auf den Docker Container übertragen.

--net=host

Hiermit wird die Netzwerkkonfiguration des Docker Containers vorgenommen. Wir sagen dem Container hier, dass er die IP Adresse des Raspberrys nutzen soll. Home Assistant läuft Standardmäßig auf Port 8123. Die Home Assistant Oberfläche wird also nach dem starten des Containers unter der IP-Adresse eures Raspberrys und dem Port 8123 erreichbar sein.

Beispiel 192.168.178.50:8123

homeassistant/raspberrypi3-homeassistant

Dies ist das Image, welches wir herunterladen und in dem Docker Container starten wollen.

So wie wir diesen Befehl hier nutzen, wird immer die aktuellste Version heruntergeladen. Es wäre aber auch möglich eine ältere Version auszuwählen, indem man die Version mit angibt. Zum Beispiel: homeassistant/raspberrypi3-homeassistant:0.60. Dies würde Version 60 von Home Assistant installieren.

Nun da wir wissen, was dieser Befehl macht, führen wir ihn aus.

Als erstes wird überprüft, ob das Image bereits Lokal zur Verfügung steht. Da dies nicht der Fall ist, wird es anschließend heruntergeladen und nach erfolgreichem Download in einem Docker Container gestartet.

Ihr könnt nun über euren Browser auf eure Home-Assistant Oberfläche zugreifen. Dazu tippt ihr IP:PORT – also z.B. 192.168.178.50:8123 in euren Browser ein.

Damit läuft nun euer Home Assistant Server und nun könnt ihr anfangen eure ersten Komponenten zu konfigurieren.

Übersicht

Teil 1: Raspberry Pi 3 installieren 
Teil 2: SSH & Docker einrichten
Teil 3: Home Assistant installieren
Teil 4: Home Assistant’s Konfigurationsdateien

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Smart Home mit Home Assistant in einem Docker Container auf einem Raspberry Pi 3 – SSH & Docker

Um SSH auf dem Raspberry zu aktivieren nutzen wir die grafische Oberfläche. Die SSH Einstellungen findet ihr unter „Start“ > Einstellungen > Raspberry-Pi-Konfiguration

Als erstes solltet ihr nun hier ein neues, sicheres Passwort festlegen, damit ihr das Standardpasswort los werdet. Nun klickt ihr auf den Reiter „Schnittstellen“ und aktiviert dort SSH.

Das war es schon, ihr habt SSH nun aktiviert.

Von jetzt an werde ich alle Änderungen per SSH vornehmen. Alle folgenden Anpassungen könnt ihr aber auch direkt im Terminal des Raspberry machen, falls euch das lieber ist. Lasst dazu einfach alle SSH Befehle weg.

Installation von Docker

Öffnet auf eurem PC ein Terminalfenster und verbindet euch über SSH mit eurem Raspberry.

ssh Benutzername@IP-Adresse

also zum Beispiel:

ssh pi@192.168.178.123

(pi ist der Standardbenutzer eures Raspberrys)

Der Rest ist extrem einfach. Mit dieser Zeile Code wird Docker auf eurem Raspberry Pi installiert.

curl -sSL https://get.docker.com | sh

Es ist empfehlenswert noch sudo usermod -aG docker pi auszuführen. So kann Docker zukünftig ohne „sudo“ ausgeführt werden.

Der Befehl sudo systemctl disable docker sorgt dafür, dass Docker beim Neustart eures Raspberry Pi ebenfalls neu gestartet wird. Das war es auch schon, ihr könnt Docker nun benutzen. =)

Im nächsten Artikel werden wir Home Assistant in einem Docker Container installieren. Damit sind wir dann mit dem grundsätzlichen Setup fertig und können anfangen unsere smarten Geräte einzubauen.

Übersicht

Teil 1: Raspberry Pi 3 installieren 
Teil 2: SSH & Docker einrichten
Teil 3: Home Assistant installieren
Teil 4: Home Assistant’s Konfigurationsdateien

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Smart Home mit Home Assistant in einem Docker Container auf einem Raspberry Pi 3 – Raspberry 3 vorbereiten

Auch mich hat vor einiger Zeit das Smart-Home-Fieber gefangen und so habe ich begonnen ein bisschen damit rum zu spielen. Ich habe bei mir zu Hause ein Raspberry Pi aufgestellt, auf welchem in einem Docker Container ein Home Assistant Server läuft. Wie man dieses Setup nachbaut und was man damit machen kann, davon werde ich in dieser Artikelserie berichten.

Wir starten mit diesem ersten Teil ganz langsam mit der Installation des Raspberry Pi.

Was braucht ihr an dieser Stelle?

  • Raspberry Pi mit Micro SD Karte
  • USB Maus und Tastatur
  • HDMI Kabel und einen passenden Bildschirm
  • Internet

Starten wir mit dem Raspberry Pi

Je nachdem wo ihr euren Raspberry Pi bestellt, wird er mehr oder weniger zusammengebaut bei euch ankommen. In meinem Fall sah das ganz so aus:

Die Kühler sind leicht aufgeklebt und der Raspberry in sein Gehäuse gesetzt. Dauert keine 5 Minuten und ist super simpel.

 

Die Vorderseite des Rasperry Pi.

 

 

Die Rückseite des Rasperry Pi.

Nachdem ihr den Mini-Computer zusammen gebaut habt, kann es auch direkt an das Betriebssystem gehen.

Schließt euren Raspberry an Bildschirm, Maus und Tastatur an, Stromstecker rein und los geht’s. Ihr werdet sehr schnell in dieses Menü kommen – vielleicht hat es ein paar weniger Einträge. Wenn ihr nun euer Gerät mit dem Internet verbindet, solltet ihr auch die anderen Einträge zu sehen bekommen. Dies ist zwar eher nebensächlich, aber hier seht ihr noch ein paar Dinge die man mit so einem Raspberry alles machen kann.

Wir wählen Raspbian aus der Liste aus und bestätigen mit „Install“. Die installation startet nun. Dies kann je nach Internetverbindung auch mal ein paar Minuten länger dauern.

Ist eure Installation fertig, bekommt ihr dieses Fenster zu sehen:

Wenn ihr jetzt auf „OK“ klickt, startet der Raspberry neu und bootet euer Raspbian. Damit ist der erste Part geschafft.

Im nächsten Teil kümmern wir uns um SSH und die Installation von Docker.

Übersicht

Teil 1: Raspberry Pi 3 installieren 
Teil 2: SSH & Docker einrichten
Teil 3: Home Assistant installieren
Teil 4: Home Assistant’s Konfigurationsdateien

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Was wirklich beim iPhone Taschenrechner nicht funktioniert

Wie ihr auf diversen Newsseiten lesen könnte, rechnet der Taschenrechner von Apple angeblich nicht richtig. Jeder der ein iPhone oder iPad zu Hause hat, hat es sicherlich auch direkt getestet und konnte vermutlich den Fehler auch reproduzieren. Für alle die kein solches Gerät zur Hand hat oder davon noch nichts mitbekommen hat, hier ein Video in dem ihr sehen könnt um was es geht:

Wie man in dem Video sehen kann, ist der Fehler nicht neu sondern war auch schon auf iOS 10 vorhanden, ist aber scheinbar keinem aufgefallen oder war nicht spannend genug um darüber zu berichten.

Natürlich rechnet der Rechner von Apple richtig. Es ist absolut lächerlich zu behaupten, dass Apple keinen Taschenrechner bauen könnte und genau dafür habe ich absolut kein Verständnis. Vielleicht habe ich auch einfach genug Clickbait Überschriften gelesen, um davon so genervt zu sein, dass ich nun einen eigenen Artikel dazu schreibe. Jeder der ein bisschen über das Problem nachdenkt oder selber auf seinem Handy rumdrückt, der wird selber herausfinden wo das Problem liegt.

Für alle die etwas Hilfe brauchen:

Das Problem ist die Animation der Schaltflächen der Operatoren, also +, , % und x. Wie ihr in dem Video sehen könnt, findet die Eingabe der Zahlen sehr schnell statt. Rechnet man nun sehr schnell 1 + 1 + 1, dann erkennt der Rechner 1 + 11 und rechnet korrekt 12 aus.

Die Animation der Schaltflächen läuft etwa 300 Millisekunden. Betätigt man nun zwei mal innerhalb dieser Zeit zweimal den gleichen Operator, dann läuft die Animation während der zweiten Interaktion mit dem Button noch, was dazu führt, dass die Eingabe nicht angenommen wird.

So wird dann aus 1 + 1 + 1 ganz einfach 1 + 11.

Die Oberfläche der App funktioniert also nicht schnell genug um die Eingaben richtig zu verarbeiten. Der Taschenrechner selber, rechnet natürlich korrekt. Sobald man eine sinnvolle Eingabe vornimmt, etwa 1024 * 1024 * 1024, wird der Fehler nicht auftreten, weil man gar nicht so schnell tippen kann um den Fehler zu provozieren. Wer sich nun darüber beschwert, dass er nicht schnell genug  1 + 2 + 3 in den Taschenrechner eintippen kann, der sollte mal darüber nachdenken, warum er dafür einen Taschenrechner braucht.

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Youtube Serie: Disiwald

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Star Wars: The Last Jedi / Der letzten Jedi Trailer

Hierzu braucht es nicht viele Worte. Lehnt euch zurück und genießt den Trailer! 🙂

Wer es lieber auf Englisch mag:

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Porsche verabschiedet Audi aus der FIA WEC und den 24h von Le Mans

Nachdem Audi 2014 herzlich in der DTM Willkommen geheißen hat, Porsche nun dieses Video erstellt um Audi aus der FIA WEC und den 24h von Le Mans zu verabschieden. Eine schöne Geste und ein schönes Video 🙂

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Kurzfilm: A Tale of Momentum & Inertia

Das schöne an Kurzfilmen ist ja, dass sie im Gegensatz zu vielen Spielfilmen meistens eine Pointe haben und zum Nachdenken anregen. Dieser Kurzfilm zeigt sehr schön, wie scheiße Menschen doch sind.

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MagentaMobil M mit Top Handy – ohne Handy?

Alle Jahre wieder der gleiche Spaß. Apple bringt das neue iPhone raus und die Leute kaufen was das Zeug hält. Da Ich nun seit 3 Jahren mit meinem iPhone 4 durch die Gegend laufe und mein Knopf oben defekt ist, habe ich dieses Mal auch fröhlich ein neues iPhone bestellt.